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Die Lesung ist am Freitag, den 02.12.2022 im Cafe Böcklein Ilmenau, Einlass 19:30 Uhr, Beginn 20:00 Uhr.

Karten, im Vorverkauf für 5 EUR (Studenten) und 8 EUR (Verdiener), gibt es in der Stadtinformation Ilmenau und der Bücherstube Ilmenau, an der Abendkasse ein Euro mehr.

Unterstützt durch den Studierendenrat der TU Ilmenau

Lesung mit Christian von Aster

Von Aster studierte Kunst und Germanistik. Er ist unter anderem als Regisseur von Filmen und Hörspielen sowie als Zeichner von Comics tätig und veröffentlichte zahlreiche Texte (unter anderem Satirisches, Fantasy, Krimis), teils in Anthologien. Er tritt regelmäßig auf und nimmt an Lesungen und Workshops teil; schwerpunktmäßig in der Schwarzen Szene, beispielsweise auf dem Wave-Gotik-Treffen. Verschiedentlich kooperiert er mit Bela B., Boris Koch und anderen Autoren und Künstlern. Zusammen mit Koch und Markolf Hoffmann hat er auch die Lesereihe „StirnhirnhinterZimmer“ ins Leben gerufen und 2007 eine Anthologie mit Texten aus dieser Reihe veröffentlicht.

Zudem betreibt er eine Soundcloudpräsenz, wo er eigene und fremde Werke veröffentlicht.

2018 startete er ein großes Projekt zum Thema Märchen mit dem Namen “Märchen Gestalten Leben”, welches stetig wächst. Hier wurden bis dato 450 Märchenbücher ersteigert, um mit anderen Autoren benefizisch die Bedeutung der Märchen zu erklären. Diese Werke werden nach und nach auf der entsprechenden Soundcloudpräsenz eingesprochen.

 

(Quelle: wikipedia.de)

BROMLEY – (K)ein Agentenroman

Dieses Buch wäre ein mittelmäßiger Agententhriller, hätte nicht eine einarmige Revolverheldin zusammen mit ihren Verbündeten den Autor entführt und das Narrativ an sich gerissen. Was wiederum dazu führt, dass die Geschichte völlig außer Kontrolle gerät, auch wenn der Untergrund alles daran setzt, dies zu verhindern, und dafür sogar die innere Mechanik des Romans zu manipulieren versucht. Während die Kapitelgrenzen von bewaffneten Söldnern gesichert werden, der Protagonist verschleppt und durch einen Statisten und eine Lektorin ersetzt wird, geht es plötzlich weniger um Agenten als vielmehr um Dantes Höllenkreise, Fußnotenluken und die Rache unveröffentlichter Figuren. Dabei ist die Wahrscheinlichkeit, dass das Ganze gut ausgeht, ziemlich gering Zumal einigen Charakteren daran gelegen ist, dass dieses Buchvon niemandem bis zum Ende gelesen wird …Ein verwegener Erzähltrip, der vorbei an allerlei Klischees und Unmöglichkeiten an Worte heranführt, die noch nie ein Mensch zuvor gelesen hat. “Christian von Aster ist der Bohemien der deutschen Phantastik” (Bernhard Hennen). “Anarchisch, zynisch, klug – und auf irritierende Weise liebevoll” (Germaine Paulus).