Jazzclub Ilmenau bei der 24. Jazzmeile

Auch der Jazzclub Ilmenau beteiligt sich im Jazzherbst 2017 der 24. Jazzmeile.
Folgende Konzerte sind für Musikbegeisterte geplant:

Mittwoch | 18.10.2017 | 20:00 Uhr | Podiumbühne Festhalle Ilmenau,
Naumannstraße 22

qÖÖlp (FRA / DEU)
Eintritt: VVK 12 / 8 €; AK 15 / 10 €
Das Quartett ist zum ersten Mal bei Jazzdor Berlin 2016 zusammen aufgetreten. Es ist die Begegnung zweier Welten: Hier die hyperaktiven Ceccaldi-Brüder aus Orléans (Théo ist Frankreichs Jazzmusiker des Jahres 2016!), da das nicht minder turbulente Duo Graupe/Lillinger, das die Berliner Szene aufmischt. Das Ergebnis ist ebenso energiegeladen wie fein ziseliert. Die Formen reihen sich aneinander und fügen sich zu einer stets in Bewegung bleibenden kollektiven Ordnung, immer weiter getrieben von der Lust auf Konfrontation, immer neue Klangfarben tauchen auf, in einer Art durch und durch beherrschtem Zapping, das an John Zorn erinnert. Ein deutsch-französisches Epos für unersättliche Argonauten, unter dem Motto Be bop, Rock it!
http://christian-lillinger.com/projects/q%C3%96%C3%96lp.html
https://www.youtube.com/watch?v=XRckclty2ZQ

Donnerstag | 26.10.2017 | 20:00 Uhr | Helmholtz-Hörsaal der TU Ilmenau, Helmholtzplatz 2
Anna Mateur (DEU)
Eintritt: 20 / 15 €  http://folktage.de/folktage-de-2017-karten.htm
Anna Maria Scholz aka Anna Mateur, geboren 1977 in Dresden, studierte Musik, hätte sich aber lieber für Grafik oder Schauspiel beworben. Nach Kindspause und Studium vereint sie nun alles Musische in ihren Programmen. Seit 2003 tourt sie als Sängerin, Texterin, Schauspielerin und Zeichnerin mit ihrer Formation „Anna Mateur and the Beuys“ im deutschsprachigen Raum. Preise gab es dafür: unter anderem den Deutschen Kleinkunstpreis 2008, den Salzburger Stier 2009 und den Bayerischen Kabarettpreis 2010. Gerade gewann die Künstlerin den begehrten Publikumspreis „Marlene“ 2015 in Weimar. Sie schreibt Bühnenprogramme, Songtexte und Radiokolumnen, zeichnet ihre Geschichten live auf Folien, Haut, Tische und Wände. Ihre Leidenschaft gilt Systemen zwischen Ordnung und Chaos. 2015 veröffentlichte Anna Mateur mit dem Wehwehchen-Atlas ihr erstes Buch. 2017 wird sie Förderpreisträgerin der Stadt Dresden und veröffentlicht eine neue Hörschnitzel CD bei Voland und Quist. Wenn sie nicht mit ihrem aktuellen Programm unterwegs ist, lebt und spinnt sie im Tal unter Ahnungslosen.
http://www.anna-mateur.de/
https://www.youtube.com/watch?v=SgO4ydMeTlU
Veranstalter: AG Ilmfidelhupf / Feuertanz im KuKo e.V.

Freitag | 27.10.2017 | 21:00 Uhr | Café Bohne, Weimarer Str. 9
Pass Over Blues Quartett ft. Andi Geyer (DEU/BEL)
Eintritt: AK 10 / 8 € (kein VVK)
Manche Dinge brauchen Zeit zum Reifen. Erst dann werden sie zu einem unvergleichlichen Genuss. Das kann ein guter Wein sein oder ein edler Whiskey … oder aber auch Musik! In diese Kategorie gehört auf jeden Fall auch das PASS OVER BLUES QUARTETT, das mittlerweile zu dem Besten gehört, was es an Blues und Bluesrock aus deutschen Landen gibt. Während andere Bands ihr kreatives Pulver oft schon nach den ersten ein, zwei Alben verschossen haben, erlebt man hier hingegen eine Formation, die über die Jahre immer besser geworden ist. Wie bei besagten Weinen oder Whiskeys hat diese Band im Zuge ihrer langsamen Reifung in den vergangenen 25 Jahren immer mehr an Tiefe und Komplexität gewonnen. Dass belegt mittlerweile die durchweg positive Resonanz der Fachpresse nicht nur in Deutschland, sondern auch über die Landesgrenzen (Schweiz, Niederlande, UK, USA) hinaus. Konnte schon das Album „Better Ways“ (2011) Hörer und Kritiker überzeugen, setzte das PASS OVER BLUES QUARTETT mit dem Longplayer „the …“ (2014) noch einen oben drauf. Das PASS OVER BLUES QUARTETT bietet in der Besetzung (Roland Beeg, Harro Hübner, Lutz Mohri, Michiel Demeyere) auch live einen absoluten musikalischen Gaumenschmaus. Das belegt folgendes Zitat aus einer Konzertkritik: „Bei PASS OVER BLUES ergibt inbrünstiger Gesang plus perfekt aufspielende Instrumentalisten mit jeder Menge Erfahrung auf dem Musikerbuckel eine ganz besondere, bisher unbekannte Bluesart: den Trüffel-Blues. Der so heißt, weil er selten zu finden ist und einfach außergewöhnlich und exquisit daherkommt, ebenso edel wie erdig, vollmundig wie tiefschwarz.“ Anlässlich des 25. Geburtstages des Orchesters ist das mittlerweile neunte Album „no fruits without roots“ im Mai 2016 und die gleichnamige Langspielplatte (VINYL) im August 2016 erschienen. Unterstützt wird das Quartett an diesem Abend, wie schon auf den letzten beiden CDs, durch Andi Geyer an Hammond-Orgel und Piano.
http://www.passoverblues.de

Freitag | 10.11.2016 | 20:00 Uhr | Helmholtz-Hörsaal der TU Ilmenau, Helmholtzplatz 2
Max Andrzejewski´s HÜTTE and The Homegrown Organic Gospel Choir (DEU)
Eintritt: VVK 12 / 8 €; AK 15 / 10 €
Jetzt wird die Hütte erst richtig voll. Max Andrzejewski´s HÜTTE and The Homegrown Organic Gospel Choir ist die Zusammenführung des jungen, preisgekrönten Berliner Jazzquartetts Hütte mit einem Gospelchor aus starken Gesangssolist*innen – auf Tour mit 4 Sänger*innen. Die Musik ist eine Liebeshochzeit von Gospel und Contemporary/FreeJazz. Essen als unsere Ersatzreligion – Dies gab die Idee zu einem Gospel über Essen. Vielleicht mit einem Augenzwinkern voller ironischer Liebe, aber auch weil sich etwas verbindet: Freude, Genuss, Schmerz und Erinnern, etwas, was allen Menschen unbefangen gehören sollte und nicht unbefangen geschenkt wird. Essen und Trinken zum Gedenken, und Singen zum Gedenken. Dass wir essen müssen, dass wir singen wollen, und dass wir vielleicht nicht nichtglauben können. … Glory, glory! Die Musik dieser großen Band ist mitreißend, berührend und verstörend.
http://huette-band.de/
https://whyplayjazz.de/huette
https://www.youtube.com/watch?v=0NB6Z0pr3Ew

Tickets können hier erworben werden:
online: TixforGigs, https://www.facebook.com/jazzclub.ilmenau/app/184241495009535/
Vorverkauf: Ilmenau-Information, Freies Wort Ilmenau
Ermäßigung für: Schüler, Studenten, Auszubildende, Freiwilligendienst-Leistende, Erwerbslose, Sozialhilfe- oder ALG II-Empfänger, Schwerbehinderte ab 80% MdE und ihre Begleitung
Eintritt frei für: Fördermitglieder sowie Kinder und Jugendliche bis 15 Jahre